DAS TOTAL GENIALE RÜCKENTRAINING

Das Leben auf die leichte Schulter nehmen

Alle Menschen, die:

  1. häufig Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen haben
  2. verhindern wollen, dass Rückenschmerzen wieder kommen
  3. ihren Rücken stärken wollen, damit er auch in Zukunft fit ist
  4. herausfinden wollen, was nachhaltig gut für den Rücken ist und warum er manchmal zwickt
  5. einen gesunden Rücken wollen!
  • Du spürst und erlebst durch das Feedback in der Gruppe, was dein Rücken in deinem Alltag tut: z.B. wenn Du so viel sitzt, so wenig stehst und noch weniger gehst. Dabei erkennst Du, was in welcher Situation schief läuft, beispielsweise, wie du dich krümmst, wenn Du unter Stress stehst. „Der Schreck sitzt dir im Nacken, lass ihn los!“ Du lernst, die Bereiche, die alle deine Lasten tragen gezielt zu entspan- nen. Wer aufgrund seiner Bewegungsmuster gebückt ins Training kommt, geht als aufrechter Mensch wieder heraus.
    Ob deine Schulter verbogen ist oder Du ein Hohlkreuz hast: Sobald Du spürst, was dein Rücken braucht, kannst Du ihn ins Gleichge- wicht bringen. Im Training erarbeiten wir Techniken, um auf äußere Einflüsse wie Druck und Belastung zu reagieren. Du
    trainierst Deinen Körper, wieder er selbst zu sein. Du lernst die Haltung, die deinem Körper natürlich ist und ihm gut tut. Dadurch wird dein „Alltag“ ein Feld zum Erforschen von “was brauche ich um gesund und schmerzfrei zu sein und zu bleiben?“
  1. Die Gruppe trifft sich 10 mal. Wir trainieren nach der Grinberg Methode mit diesen Inhalten: Selbstwahrnehmung – wie ist meine Haltung? Selbsterkenntnis – Wo verspanne ich mich, welche Schonhaltung nehme ich wann ein? Selbstversuch – wo ist der Ursprung des Schmerzes und zu welchen Körperteilen strahlt er aus? Selbsterweiterung – Balance finden durch atmen, anspannen und loslassen. Selbstbefreiung – Du fühlst dich plötzlich mehr zu Hause in deinem Körper, der Rücken ist schmerzfrei, was wird jetzt alles möglich?
Dein Körper weiß, was er braucht um sich pudelwohl zu fühlen. Er gibt dir auch Signale dafür. Doch wie deutest Du sie? Liegt es an der „Hardware“ oder der „Software“? Viele Rückenprobleme gehen mit Anspannung einher. Wenn Du dir schädliche Bewegungsmus- ter angewöhnst, dann ist das ein Problem der „Hardware“. All die Emotionen und Gedankenmuster, die deinen Rücken in übermäßige Spannung versetzen und verbiegen gehören zur „Software“. Die Erkenntnis der Grinberg-Methode: beides braucht Aufmerksamkeit. Es geht nicht darum, den Körper wie eine Maschine zu trainie-
ren, sondern endlich wieder im Körper anzukommen und sich wohlzufühlen. So wie es Kinder natürlicherweise tun. Es ist nicht nur entscheidend, was Du trainierst, sondern auch, was Du weglässt – die Extra-Anstrengungen, die Vermeidungsstrategien, die Unsicher- heit, die übertriebene Vorsicht, das Kopfkino.
Veronika Fiegl ist Senior Trainerin der Grinberg Methode und lehrt Menschen, aus ihren einschränkenden körperlichen Zuständen auszusteigen, um ihr Leben aus vollen Zügen genießen zu können.

Interview mit Veronika über ihre ihre Geschichte mit Rückenschmerzen auf Englisch

nächste Veranstaltungen:

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Zur Zeit gibt es keine aktuellen Termine für dieses Projekt, bei Interesse wende Dich bitte an Veronika.

Muss das denn so wehtun? Naja immerhin bin ich schon stolze 26, da ist es doch normal, regelmäßig Rückenschmerzen zu haben oder? Meine Mutter hatte doch auch mit Mitte 20 ihren ersten Bandscheibenvorfall. Müssen wohl die Gene sein – mein Schicksal scheint also besiegelt. Ich sollte mich wohl einfach damit abfinden, dass mein Nacken steifer ist als noch vor ein paar Jahren, der untere Rücken sich manchmal spontan verkrampft und sich der Bereich zwischen meinen Schulterblättern wie ein Stein anfühlt. Oder?

 

Na gut, dann probieren wir mal diese Rückengruppe aus…

Wir sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen in bequemer Trainingskleidung – schau an, ich bin nicht der einzige in meiner Altersklasse hier (irgendwie beruhigend, dass es nicht nur mir so geht).

Es soll kein konventionelles Rückentraining sein, wir schnappen uns also nicht irgendwelche Geräte und machen uns daran, unseren Rücken möglichst beeindruckend aufzutrainieren, damit sich unsere Schmerzen in Wohlgefallen auflösen. Stattdessen sollen wir atmen. Unseren Körper spüren. Uns bewusst werden, dass die Anspannungen und Schmerzen normalerweise nicht unvermeidbar sind, sondern dass wir selbst diese Blockaden über Jahre hinweg aufgebaut haben – und genau das gibt uns die Möglichkeit, sie auch wieder selbst zu lösen. Puh. Klingt irgendwie schwierig. Wenn ich einfach sagen könnte: „So Rücken, jetzt entspannen wir uns“, dann müsste ich ja keine Rückengruppe machen oder?!

Wir atmen also weiter und machen uns daran, einer Verspannung unsere ganze Aufmerksamkeit zu schenken. Sie nicht zu ignorieren und wegzuschieben, sondern sie einfach wahrzunehmen und zu akzeptieren. Ich konzentriere mich und konzentriere mich und verstärke die Verspannung – ich dachte ich soll mich entspannen? Dann sagt Veronika, wir können uns jetzt entscheiden, diese alte Verspannung mitzunehmen, falls wir das wollen, oder sie loszulassen. Ich entscheide mich für die 2. Variante und atme was das Zeug hält. Wow, das fühlt sich ja plötzlich richtig gut an. Die Verspannung ist zwar nicht auf magische Weise verschwunden, aber es fühlt sich an, als hätte sich die erste Schicht ein bisschen entspannt – ich fühle mich wie eine verspannte Zwiebel. Natürlich hätte ich mir gewünscht, nach dem ersten Rückentraining sofort ohne jegliche Verspannung aus dem Saal zu hüpfen, aber mir leuchtet ein, dass die über Jahre von mir selbst aufgebauten Blockaden nicht in ein paar Stunden verschwinden. Es geht um Aufmerksamkeit im Alltag – jedes Mal, wenn ich mich normalerweise verkrampfe oder verspanne, merken was passiert und mich dann entscheiden, ob ich nicht doch lieber lockerlassen und atmen sollte. Für zuhause gibt es jedes Mal ein paar Übungen, die schnell gemacht sind aber wahnsinnig gut tun – endlich eine angenehme Übung um seinen Nacken zu dehnen.

 

Jede Woche ist anders. Wir erforschen verschiedene Aspekte der Rückenschmerzen. Wie sitze ich? Wie stehe ich? Wie gehe ich? Als wir uns der Analyse des Ganges widmen, merke ich, wie ich nervös werde.

Wir sollen im Gänsemarsch im Kreis gehen und den Gang der ersten Person imitieren. Puh, wenn ich dran bin mit „vorzeigen“ werden sicher alle denken „Der geht aber komisch“, ich denke mir ja selbst oft, dass es richtiger wäre wenn ich so oder so gehen würde. Da muss ich jetzt durch. Ich gehe also los, alle anderen mir hinterher. Hm, seltsam. Keiner lacht oder gibt mir das Gefühl, ich gehe komisch. Langsam entspanne ich mich als ich merke, dass keiner hierhergekommen ist, um die anderen zu beurteilen – jeder möchte mit und von den anderen lernen. Es gibt nicht nur richtig und falsch – jeder ist anders und das ist vollkommen okay. Wäre ja auch langweilig wenn alle gleich wären. Ein unerwartetes Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit macht sich breit – plötzlich fühlen sich die anderen nicht mehr an wie Fremde, sondern wie wohlwollende Mitstreiter – wir haben ja auch alle ähnliche Ziele. Die Gruppe tut gut – nicht nur meinem Rücken!

 

Trotzdem merke ich manchmal, dass ich eigentlich keine Lust habe, hinzugehen. Der Tag war lang und anstrengend. Ich bin müde und will eigentlich nur ins Bett. Aber ich hab mir selbst versprochen, ich ziehe das jetzt durch. Und siehe da, jedes Mal hab ich nach der Rückengruppe mehr Energie als vorher. Ich merke, dass ich durch die Bewegung und die Aufmerksamkeit jedes Mal Energiereserven anzapfe, die im Alltag wohl zu oft noch unangetastet bleiben. Nicht mit mir, innerer Schweinehund, ich mach jetzt was mir gut tut!

Die Wochen mit der Rückengruppe vergehen wie im Flug, aber auch nach Ende der Gruppe merke ich, dass offenbar doch einiges an Körperaufmersamkeit hängengeblieben ist. Wo ich früher noch stundenlang in einer unbequemen Sitzposition im Büro verharrt bin, ändere ich instinktiv öfter die Position. Wo ich früher gerade so viel geatmet habe, dass ich nicht umfalle, fällt mir das nun immer öfter auf und ich nehme mir die Freiheit, so viel zu atmen, wie mir gut tut. Wenn ich nach einem mühsamen, anstrengenden Tag wieder in alte Denkmuster falle, mich selbst bemitleide und mein Rücken wieder der alte, harte Panzer werden will sage ich nun immer öfter: Nein! Ich will den ganzen Ärger, die Angst, die Traurigkeit und alles was auf mich einprasselt nicht mehr festhalten. Also atme ich, und akzeptiere was es ist. Wow. Die Rückengruppe tut nicht nur meinem Rücken gut, sondern auch der Seele.

Patrick, Teilnehmer

„Effizientes Rückentraining ist ein

Kommunikationstraining mit deinem Körper“

Veronika Fiegl

(c) woman.at

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